Frau mit Plastik. Plastikkonsum. Konsum von Plastik. Plastik zum Frühstück.
#plastikfrei

Plastik zum Frühstück?

Lesedauer: 2 Minuten

Wie Kreidezähne dazu führten, dass wir unseren Plastik-Konsum überdachten:

Ja, richtig gelesen. Plastik-Konsum. Wie soll das überhaupt gehen? Als ob wir Plastik „essen“ würden. Und doch isst jeder von uns unbewusst ständig Plastik. Unser Joghurt steckt in einem Plastikbecher, unser Käse in einer Plastikverpackung. Obst und Gemüse wiegen wir in kleinen Plastiktütchen ab. Überall Plastik. Und das – Überraschung – tut uns nicht gut. Im Alltag haben wir davon bisher nichts bemerkt. Die schlechten Zähne des Jüngsten in unserer Familie überzeugen uns nun aber vom Gegenteil. Befund des Zahnarztes: Kreidezähne.

Was sind Kreidezähne?

Kann man damit auf Tafeln schreiben? Nein, das nicht. Also beginnen wir zu googlen: Bei Kreidezähnen liegt eine Störung des Zahnschmelzes vor. Die Zähne sind rau, verfärbt und schmerzanfällig. In Deutschland sollen 10-15 Prozent aller Kinder bereits davon betroffen sein. In der Altersgruppe der 12-Jährigen ist es schon ein größeres Problem als Karies. „Als Karies“ – das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Leider betrifft es besonders die bleibenden Zähne. So eben auch bei unserem Junior. Es sieht nicht schön aus und ist leider nicht wirklich zu korrigieren. Zudem werden seine Kreidezähne immer sehr anfällig für Karies sein. Helfen tut dabei lediglich eine penible Zahnpflege. Und 8-Jährige machen ja nichts lieber als das. Wir sind uns sicher; Schuhe (ordentlich) zubinden, Hände (mit Seife) waschen und Zähne (vernünftig) putzen wären in einer von Kindern regierten Welt schlicht verboten.

Zurück zur Wurzel des Übels:

Warum hat er nun diese anfälligen Zähne? Die Antworten, die wir fanden waren allesamt unbefriedigend. Eine richtige Ursache ist noch nicht bekannt. Es wird jedoch vermutet, dass Plastik ein Auslöser für Kreidezähne ist. Nicht Plastik als Ganzes, sondern ein Stoff (Bisphenol A), der als Plastikweichmacher verwendet wird. Er ist hormonell wirksam und kann in die Lebensmittel übergehen, die in ihm lagern. Und wir essen es dann einfach mit. Gruselige Vorstellung, dass ich nicht nur das Schulbrot esse, sondern auch die Brotdose.

Für uns stand der Entschluss fest: Darauf würden wir in Zukunft achten. Es gibt so viele Alternativen zu dem vielen Plastik. Natürlich sind einige teuer oder aufwendig, aber alles besser als Kreidezähne bei Kindern. Schluss mit dem Plastik-Konsum, keine Kreidezähne mehr!

Was wir uns für Alternativen überlegt haben, erfahrt ihr natürlich hier auf dem Blog unter dem Hashtag #plastikfrei. ♥

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